schlafender Welpe

Willkommen in der Familie – so klappt der Umzug für deinen Welpen

Ein neues Familienmitglied ist immer ein Grund zur Freude – vor allem, wenn es ein Welpe ist. Wahrscheinlich freust du dich schon seit Wochen auf ihn. Für das kleine Fellknäuel ist der Umzug alles andere als ein Vergnügen. Aber du kannst ihm die Umstellung leichter machen und damit den perfekten Grundstein für eine lebenslange Freundschaft legen.

Wichtige Vorbereitungen für den jungen Hund

Bevor es richtig losgeht, solltest du dein Zuhause welpensicher machen. Kabel, Pflanzen, teure Teppiche, die neuen Markenschuhe – am Anfang ist nichts vor dem kleinen Racker sicher. Also lieber in Sicherheit bringen, als sich nachher ärgern. Steile Treppen und andere „Absturzfallen“ solltest du übrigens sichern – aber vergiss nicht, dass kleine Welpen leicht durch die Gitterstäbe einer Kindersicherung schlüpfen können.

Jetzt geht es ans Einrichten: Lege deinem neuen Hundebaby ein paar Hundekissen oder Decken bereit – am besten strategisch verteilt. Dann kann es sich selber aussuchen, wo es liegen will und immer in deiner Nähe sein.

Das Abenteuer beginnt

Vielleicht ist es für deinen Welpen die erste Autofahrt seines Lebens. Auf jeden Fall ändert sich ab diesem Moment alles für ihn. Und das kann beängstigend sein. Deshalb macht es Sinn, schon die Autofahrt so angenehm wie möglich zu machen. Am besten, du nimmst vom Züchter eine Decke mit, die nach der Hundefamilie riecht und legst sie in die Transportbox.

Falls die Fahrt etwas weiter ist, solltest du genug Pausen einplanen. Dein Hund wird zwischendurch durstig werden und ein bisschen Bewegung brauchen. Vielleicht findest du auf der Strecke schöne Rastplätze mit wenig Verkehr, damit dein Hündchen nicht vom Autolärm und Trubel zusätzlich gestresst wird.

Tipp: Nimm von Zuhause genug Trinkwasser mit und am besten auch ein paar Küchentücher, falls unterwegs ein kleines Hoppala passiert.

Die ersten Eindrücke

Irgendwann ist die Reise geschafft – jetzt muss das neue Zuhause erkundet werden. Lass deinem Welpen genug Zeit, sich alles anzusehen. Neugierige Besucher sollten erst nach ein paar Tagen kommen, wenn sich dein Hund ein bisschen eingewöhnt hat. Am Anfang ist ein möglichst ruhiger Tagesablauf wichtig, die ihn nicht zusätzlich überfordern.

Für den jungen Hund ist der Neubeginn zwar aufregend, aber auch mit großem Stress verbunden. Er ist immerhin daran gewöhnt, mit seinen Geschwistern und seiner Mama zu kuscheln und wird das sehr vermissen. Deshalb braucht er jetzt besonders viel Nähe, vor allem nachts.

Tipp: Nimm dir rechtzeitig Urlaub, damit der Start ins gemeinsame Leben möglichst reibungslos verläuft.

Routine schaffen

In der Regel muss ein Welpe ca. alle zwei Stunden raus, um seine Geschäfte zu erledigen. Und ja, auch nachts. Vor allem aber nach dem Füttern, nach dem Spielen und nach dem Schläfchen. Je regelmäßiger du mit ihm rausgehst, desto schneller wird er stubenrein. Vor allem, wenn du ihn jedes Mal über den grünen Klee lobst, wenn er sein Geschäft draußen erledigt hast. Sollte es in der Wohnung passieren, mach es einfach weg – schimpfen bringt nichts, denn ein Welpe hat noch keine Kontrolle über seine Blase und seinen Schließmuskel. Das schafft er erst mit etwa vier Monaten.

Lob ist überhaupt das Wichtigste. Belohne ihn, wenn er sich richtig verhält und ignoriere alles andere. Mit dieser positiven Bestärkung lernt er schneller und freudiger, was du von ihm erwartest und wird sich viel intensiver an dich binden.

Tipp: Am Anfang sollten die Gassi-Runden eher kurz sein: Pro Lebenswoche kannst du deinem Welpen etwa eine Minute zumuten.

So viel Ruhe braucht dein Welpe

Im Babyalter müssen Hunde noch sehr viel schlafen. Anfangs sogar bis zu 22 Stunden täglich. Manche Hunde sind allerdings ein bisschen hyperaktiv. Das solltest du nicht unnötig unterstützen, sonst wirkt sich das langfristig auf sein Verhalten und seine Gesundheit aus. Deshalb ist es sinnvoll, wenn du deinen Hund mit gemeinsamen Kuscheleinheiten zur Ruhe bringst.

Übrigens: Wenn jüngere Kinder im Haus sind, sollten auch sie von Anfang an lernen, den Hündchen genug Pausen zu gönnen und es nie aufzuwecken.

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